giselmut über giselmu


meines lebens lauf

am karnevalssamstag anno 1950 erblickte ich in düren westlich von köln das licht der welt.
meine eltern tauften mich auf den namen helmut, was so viel wie
"mutiger beschützer" heißt. aber lassen wir das ...

so, so,  so, so,  ...

oder    so ...

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meine kindheit verlief ruhig und meistens friedlich. da ich stets der kleinste in der klasse
 war, hatte ich es natürlich nicht immer leicht und biss bei etwaigen unstimmigkeiten
 gleich im 1. und 2. schuljahr meine feinde kräftig ins bein.
von stund` an ließ man mich in ruhe.


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während mein vater mich gerne auf dem heiligen stuhl oder zumindest mit rotem käppchen im kölner dom gesehen hätte, sagte meine patentante immer: "der junge wird entweder mal lehrer oder eher noch elektriker." von dieser verheißung beflügelt, begann ich schon
früh, radios, plattenspieler, uhren und andere technische geräte des täglichen gebrauchs in ihre bestandteile zu zerlegen. beim anschließenden zusammenbau blieben jedoch meistens  ein paar teile übrig. also musste ich mir den elektriker aus dem kopf schlagen.

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als ich 14 jahre jung war, nahm mein leben dann eine jähe wende, denn meine eltern
entführten mich nach köln, der stadt mit den schönen, schlanken
 biergläsern und den
riesigen domtürmen. - und ich
 trällerte beim umzug erstmals das lied
"ich mööööch ze fooooß noh kölle jonn".

juni 1964:

giselmut hält    einzug in köln.

in meiner neuen heimat gewann ich durch meine aufmüpfigkeit schnell die
aufmerksamkeit meiner lehrer. und da ich mich also in der schule wie zu hause fühlte, beschloss ich, diese zu meinem beruf zu machen,
auf dass die weissagung
meiner tante in erfüllung gehe.

so habe ich knapp 30 jahre lang mein unwesen an der schönsten kölner hauptschule getrieben, deren name dem aufmerksamen betrachter meiner homepage sicher
nicht verborgen bleiben wird.

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ach ja: mein giselmut setzt
 sich zusammen aus dem vornamen meiner frau gisela und aus meinem eigenen.

 köln, anno 2009 - helmut cremer


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